Einer balinesischen Tanzaufführung beizuwohnen, bedeutet mit der
balinesischen Lebensphilosophie, sowie den Göttern, Geistern und Dämonen der Insel in Berührung zu kommen.
Eigentlich wäre
Prinz Rama der rechtmäßige Thronfolger seines Vaters, des greisen
Königs Dasaratavon Ayutya. Doch dieser hatte vor vielen Jahren in einer schwachen Stunde einer seiner drei Gemahlinnen versprochen, deren Sohn zum Nachfolger zu machen. Und der heißt
Barata, und nicht Rama.
So sieht sich Dasarata gezwungen, seinen Sohn Rama zu verbannen, der sich daraufhin mit
Frau Sinta und
Halbbruder Laksmana für 14 Jahre in den Wald zurückzieht.
Der König Dasarata, Gefangener seines Versprechens, stirbt an seinem gebrochenem Herzen.
Eines Tages erspähen die drei Geflüchteten im Wald einen
goldenen Hirsch. Die schöne Sinta bittet die beiden Männer, den Hirsch zu erlegen. Rama und sein Bruder folgen dem Tier bis ins tiefste Gehölz.
Währenddessen erscheint ein alter Einsiedler bei der einsamen Sinta und berichtet, dass Rama im Wald umgekommen ist.
Dann zeigt er plötzlich seine wahre Identität: Er ist
Rawana, der Dämonenkönig von Langka.
Er packt Sinta und fliegt mit ihr ab in sein Reich nach Langka.
Der goldene Hirsch war der Minister Rawanas, der sich zur Ablenkung der Männer in ein Hirsch verwandelt hatte.
Rama und sein Bruder Laksmana finden auf ihrem Heimweg den tödlich verletzten
Vogel Jatayu(Garuda), der ihnen von dem Kidnapping berichtet. Er hatte helfen wollen, doch Rawana war stärker.
Im Laufe des Stücks kämpft Rama mit Hilfe Hanomans und dem Heer der Affen gegen Rawana in seinem Königreich Langka um seine Frau Sinta zurück zu erobern. Hanoman wird der Schwanz angezündet, mit diesem er wiederum das Königreich Langka in Brand setzt.
Rawana kann zum Ende hin besiegt werden.
Durch den Sieg wird Prinz Rama wieder mit seiner Liebe Sinta vereint und erlangt sogar den Thron von Ayutya.
(Quelle: indojunkie.com)